Matthias Lückertz und die Freunde des Museums

Viel besser kann man Sinn und Zweck bürgerschaftlichen Engagements kaum beschreiben: Schon sein Vater, so sagt er, habe ihm „vorgelebt, dass man was tun muss – und nicht nur warten, dass was passiert“. Und er selbst meint: „Man kann die Stadt nicht nur der Politik überlassen – man sollte auch versuchen, über das bürgerschaftliche Engagement etwas mitzugestalten.“
Matthias Lückertz hat diese Devisen beherzigt. Er ist einer der Sprecher der „Kaufleute des Salzstraßen-Viertels“, er gehört zum Führungsduo der „Initiative Starke Innenstadt“ und er ist Vorsitzender des „Vereins der Kaufmannschaft zu Münster von 1835“.
Steffi Stephan vom ganz persönlichen Glück

Steffi Stephan hat in seinem Leben schon viel erreicht. Viel mit Talent. Viel mit Glück. Und genau dieses Bewusstsein begleitet ihn jeden Tag. Wieso also nicht etwas zurückgeben?
„Ich bin so erzogen worden,“ stellt Stephan mit einem nüchternen Schulterzucken zu seinem Engagement fest. Es ist für ihn einfach selbstverständlich, andere an dem Glück, das er selbst gehabt hat, teilhaben zu lassen. „Für mich hat das auch ganz viel mit Herzblut zu tun.“
Jan Kaven und die Stadtteiloffensive Hiltrup

„Hiltrup ist meine Heimat“
Dem ‚schönsten Stadtteil Münsters‘ noch mehr Charme zu verleihen, das ist das Ziel der Stadtteiloff ensive unter der Leitung Jan Kavens. Der gebürtige Hiltruper ist seit fünf Jahren mit vollem Elan dabei. Zusammen mit vielen anderen ehrenamtlich engagierten Hiltrupern, hat er es sich zur Aufgabe gemacht seinen Stadtteil auf vielfältige Weise lebenswert zu gestalten. ‚Hiltrup- alles drin‘ ist das Motto der Initiative. Kultur, Infrastruktur, aber auch die Gastronomie sollen gefördert werden. Für Jeden soll etwas dabei sein. Basis der Arbeit sind Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Hiltruper Bürger. Jeder Hiltruper dürfe sich aufgefordert fühlen, aktiv bei den Projekten der Stadtteiloff ensive mitzuwirken, so Kaven.
Beate Reker und das Theater im Pumpenhaus

Mehr kulturelle Vielfalt für Münster
Wie verwandelt man ein Abwasserpumpwerk in ein Theater? Diese und viele andere Fragen stellten sich Beate Reker und ihre Mitstreiter der Theaterinitiative Münster als sie 1984 vor dem Umbau des denkmalgeschützten Hauses in eine Kulturstätte standen. Die Antwort: Viel gemeinschaftliche Arbeit. „Dazu gehörte sowohl das Ausschachten und Streichen des Kellers und das Streichen des Deckengewölbes, als auch das Rausreißen des alten Bodens“, erinnert sich die Schauspielerin. Besonders das Wahrzeichen des Pumpenhauses stellt eine Herausforderung dar: „Eine der Hauptaktionen war, die unglaublich schweren Pumpen aus dem Vorstellungsraum zu bewegen und draußen aufzustellen.“
Karlheinz Pötter und das langersehnte Zentrum Mecklenbecks

Mr. Optimismus, Mr. Querverbindungen
Als junger Mann hat er aus Neugier an den eigenen Vorfahren seine Familiengeschichte aufgearbeitet. Dabei stellte Karlheinz Pötter fest, dass ihm die Bereitschaft und Offenheit, die auch der Ursprung für sein ehrenamtliches Engagement sein muss, im Blut liegt. „Die Pötters waren in jeder Generation aktiv. Ich bin in einer kulturellen und engagierten Familie aufgewachsen, in der es selbstverständlich war mit anzupacken“, so der heute 74-Jährige. Der pensionierte Englisch- und Geschichtslehrer der Friedensschule baute zu Beginn seiner Karriere modellhafte Schulmediotheken auf. Mit seinem Umzug nach Mecklenbeck im Jahr 1972, führte er seine ehrenamtliche Laufbahn fort.